Mai Tai

Geht es um perfekt mixbaren Rum, dann greift man in der Regel auf den Ron Blanco oder Rhum Blanc, also den weißen Rum zurück. Es gibt jedoch einige Shortdrinks und Longdrinks, bei denen man dunklen Rum zum Einsatz kommen lässt. Der durfte in der Regel mehrere Jahre reifen und verdankt seiner Lagerung einen formvollendeten, weichen sowie nuancenreichen Charakter. Mixgetränke wie der allseits beliebte Mai Tai Cocktail profitieren hiervon und zeigen sich von der besten Seite. Der Mai Tai Cocktail stellt eine Klasse für sich dar, da er sowohl mit einem hochprozentigen – als Overproof gekennzeichneten – Rum als auch mit einem Rum von herkömmlicher Trinkstärke kreiert wird. Der Mai Tai Cocktail entstand wohl in den 40er-Jahren, als die Tiki-Phase voll im Kommen war und Tropical Drinks aller Art Einzug in die Barszene hielten. Der Ursprung des Shortdrinks ist nicht ganz geklärt und sein Originalrezept – des Bartenders Bergeron – wurde jahrzehntelang geheim gehalten, sodass es erst seit den 70er-Jahren schriftliche Erwähnungen zu den genauen Zutaten gibt. Das Markenzeichen beim Mai Tai Cocktail ist, dass inzwischen neben dem dunklen Rum auch weißer Rum zurate gezogen wird. Die zwei Rumsorten vereint man mit charismatischem Cointreau, authentisch herbem sowie weich nussigem Mandelsirup und frisch fruchtigem Limettensaft.

3

cl

Rum brauner
3

cl

Rum weißer
1.5

cl

Likör Orangen
3

cl

Saft Limetten
2

cl

Sirup Mandel

Eiswürfel und jene Zutaten werden in einem Shaker ausreichend durchgeschüttelt, bevor das Abseihen in ein Old-Fashioned-Glas erfolgt. Serviert wird der Mai Tai Cocktail mit einem Zweig Minze im Glas, gestoßenem Eis und wahlweise auch etwas Ananas. Der Original-Cocktail von damals sah übrigens die Zugabe von Orangenlikör aus Curacao vor und setzte zudem auf Zuckersirup.

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